Ausstellungsdesign

 

Mein Schwerpunkt liegt bei der grafischen Gestaltung. Diese darf auch dreidimensioal im Raum stattfinden – zum Beispiel in Form einer Ausstellung/Präsentation. Ich gestalte Ausstellungswände, Vitrinen, Stehlen, Hocker, Hinweisschilder, Fußböden, Möbelbeschichtungen, Textilien, Fliesen, Leuchtwände und andere Gegenstände, die sich bedrucken lassen und entwerfe ergänzend dazu das Mobiliar und Lichtkonzept.

 

Zunächst jedoch geht ein Gesamt-Konzept der eigentlichen Gestaltung voraus. Darin erarbeite ich in Abstimmung mit dem Auftraggeber inhaltlich das Gesamtthema bzw. die Gesamtaussage sowie die einzelnen Stationen, an denen bestimmte Themen-Schwerpunkte dargestellt werden. Dem inhaltlichen Konzept folgt das darstellende. Welche Stilmittel und Materialien kommen zum Einsatz? Beschänkt sich die Ausstellung auf einfache Wandtafeln oder entwerfe ich ergänzend Möbel und Vitrinen, um bestimmte Themen räumlich zu zeigen? Dieser Punkt ist ein wichtiger Faktor für die Budgetierung – jedoch steht immer mein Design-Anspruch im Vordergrund. Denn mit Kreativität kann ich selbst aus dem kleinsten Budget eine ansprechende Präsentation erstellen.

 

Dabei ist meine Prämisse, alle Sinne anzusprechen. Durch eine spannende Komposition aus Licht, Form, Farbe und Funktion sollen die Besucher eine Faszination für den Raum entwickeln. Auch inhaltlich soll das Ausstellungsthema spannend bleiben. Dazu stelle ich gerne ein Thema aus verschiedenen Perspektiven dar. Eine ungewöhnlicher Blickwinkel kann den Betrachter schon mal überraschen – dann bleibt die Ausstellung in positiver Erinnerung. 

 

Planen Sie eine Ausstellung? Dann zögern Sie nicht, mit mir Kontakt aufzunehmen.

 

Die Abbildungen  zeigen das Grenzturm-Museum Eisfeld-Rottenbach. Diese Ausstellung habe ich konzipiert und in Zusammenarbeit mit Elaine Mackanyn (genialesDesign) und Thomas Mayer (Classic Concept, Film- und Tonstudio) umgesetzt. Bei größeren Projekten oder kurzen Zeitfenstern greife ich stets auf mein gut funktionierendes Netzwerk zurück. Ich freue mich, mit so tollen Leuten zusammenarbeiten zu dürfen.

Gedenkstätte Grenzturm Eisfeld-Rottenbach

 

Das Museum befindet sich in einem Beobachtungsturm der ehemaligen innendeutschen Grenze. Lernen mit allen Sinnen – dieses Konzept bildet die Grundlage der Ausstellung.

 

Auf vier Stockwerken wird dem Besucher die wechselhafte Beziehung zwischen der DDR und der BRD durch Tafeln, Exponate, Interviews und Filmsequenzen näher gebracht. Im Fokus steht dabei der regionale Bezug zum Grenzübergang Eisfeld-Rottenbach, der vielen Einheimischen als Übergang des „kleinen Grenzverkehrs“ in Erinnerung geblieben ist. Geschichten aus Ost und West beleuchten die unterschiedlichen Sichtweisen. Das Thema „Ostalgie“ zeigt einen Einblick in die Alltagskultur der DDR. Bildstrecken und Zeitzeugenberichte dokumentieren die Grenzsicherung mit ihren Bauten und dem unmenschlichen Zaun- und Sicherheitssystem. Eine Installation im Kellerraum gibt dem Besucher eine Idee, die „Schrecken der Grenze“ am eigenen Leib zu erfahren. Eine Tafel dokumentiert die freudige Stimmung, als die innerdeutsche Grenze für immer aufgelöst wurde.

 

Die Einweihung der Ausstellung fand am 9. November 2014 statt – dem 25. Jubiläum des Mauerfalls. 

 

Innenarchitektionisches Konzept: Alexandra Krug, Dipl. Ing. (FH) Innenarchitektur

Umsetzung grafische Arbeiten: Alexandra Krug, in Zusammenarbeit mit Elaine A. Mackanyn, genialesDesign

Bedruckung: printlive Werbetechnik, Druckvorstufe/Farbmanagement: Alexandra Krug in Zusammenarbeit mit Klaus Fischer-Häke

Umsetzung Film- und Audiodateien: Thomas Meyer, classic concept in
Zusammenarbeit mit Alexandra Krug

Design Möbel/Vitrinen/Tafeln: Alexandra Krug, Umsetzung: Tischlerei Fischer, Sachsenbrunn

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© Alexandra Krug